SterntaufeSternwarte Gahberg
Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.

Ist das wirklich kostenlos?

Ja. Eine Sterntaufe kostet bei uns nichts, weder jetzt noch später. Sie müssen nicht Mitglied werden, nichts abonnieren und bekommen keine Werbung. Ihre Daten geben wir an niemanden weiter.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Wir wollen, dass Sie Freude am Universum haben und diese Freude teilen. Wenn Sie uns dafür etwas zurückgeben möchten, freuen wir uns über eine Spende.

Kann ich beliebig viele Sterne taufen?

Nicht ganz. Mit freiem Auge sieht man nur ein paar tausend Sterne, aber es gibt viel mehr Menschen. Und ein kostenloses Angebot verleitet manche dazu, es im großen Stil zu nutzen. Deshalb ist die Zahl der exklusiven Sterne pro E-Mail-Adresse begrenzt: höchstens 5 pro Woche, 8 pro Monat und 20 pro Jahr. Helle Sterne, Doppel- und Mehrfachsterne sind davon nicht betroffen.

Einen Anspruch auf eine Taufe gibt es nicht. Wir behalten uns vor, Reservierungen mit anstößigen oder rechtswidrigen Texten abzulehnen oder zu widerrufen. Dasselbe gilt für Texte, die eine Nähe des Vereins zu Personen oder Meinungen nahelegen.

Wie läuft eine Taufe ab?
  1. Sie wählen, welche Art von Stern es sein soll, und auf Wunsch Himmelsgegend, Sternbild oder Monat. Die Datenbank schlägt einen passenden Stern zufällig vor.
  2. Sie geben den Namen des Sterns, Ihren Namen als Patin oder Pate, ein Datum und einen Widmungstext ein und wählen eine Gestaltung für die Urkunde.
  3. Wir schicken Ihnen eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit diesem Klick wird die Taufe fixiert. Danach bekommen Sie eine zweite E-Mail mit Ihrem Zertifikatscode.

Unbestätigte Reservierungen verfallen nach 48 Stunden.

Ist meine Benennung exklusiv?

Alle Sterne, die schwächer als 8. Größenklasse sind, vergeben wir nur ein einziges Mal. Ist ein solcher Stern bei uns getauft, schlägt ihn unsere Datenbank niemandem mehr vor. Diese Sterne sieht man nur mit Fernglas oder Teleskop.

Helle Sterne gibt es dafür zu wenige. Sie können mehrere Patinnen und Paten haben.

Auch andere Organisationen taufen Sterne. Ob Ihr Stern dort einen weiteren Namen bekommt, können wir weder feststellen noch verhindern.

Was bekomme ich, und was nicht?

Sie bekommen eine Urkunde, eine Übersichtskarte, eine Detailkarte, ein Foto des Sterns und einen Zertifikatscode. Mit dem Code können Sie die Taufe jederzeit auf dieser Website nachweisen. Alles gibt es als PDF- oder JPG-Datei zum Selbstausdrucken, nichts in Papierform. Einen passenden Rahmen bekommt man in jedem Fotogeschäft.

Sie bekommen keine Rechte am Namen oder am Stern und keinen Anspruch auf Exklusivität. Die Dokumente dürfen Sie privat ausdrucken und an die beschenkte Person weitergeben. Veröffentlichen oder kommerziell nutzen dürfen Sie sie nicht.

Woher kommt das Foto?

Das Foto wird für Ihren Stern aus dem Digitized Sky Survey (DSS) erstellt, einer Himmelsdurchmusterung der Observatorien Palomar und Siding Spring. Die Bildrechte liegen beim Space Telescope Science Institute (STScI). Die Bilder dürfen nur privat und nicht kommerziell verwendet werden (Bedingungen, englisch).

Das Farbbild rechnen wir aus Rot- und Blauaufnahmen zusammen. Beim ersten Abruf kann das bis zu einer Minute dauern. Für manche Himmelsbereiche gibt es keine brauchbaren Aufnahmen. Dann bleibt die Schwarzweiß-Version.

Die E-Mail ist nicht angekommen

Meist landet sie im Spam- oder Werbeordner. Absender ist sterntaufe@astronomie.at. Der zweithäufigste Grund ist eine vertippte Adresse. Dann reservieren Sie den Stern einfach noch einmal, die alte Reservierung verfällt von selbst.

Wenn die Adresse stimmt, können Sie sich jederzeit alle Ihre Taufen noch einmal schicken lassen.

Wie kann man eine Taufe überprüfen?

Jede Taufe hat einen Zertifikatscode. Er steht auf der Urkunde. Wer ihn unter Meine Sterne eingibt, sieht Stern, Taufnamen und Paten und kann die Dokumente laden.

Ist die Benennung „offiziell“?

Nein, und das kann sie auch nirgends sein. Eine Sterntaufe ist ein Symbol dafür, dass Sie an einen lieben Menschen denken. Der Name wird nicht in wissenschaftliche Kataloge aufgenommen. Astronominnen und Astronomen verwenden Katalognummern wie „PPM 304876“.

Die bekannten Eigennamen heller Sterne wie Mizar oder Aldebaran stammen zum Großteil aus der arabischen Astronomie. Die Internationale Astronomische Union (IAU) hat sie vereinheitlicht. Viele Sterne hatten in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Namen. Ihr Name kommt einfach als weiterer dazu.

Die IAU stellt in ihren häufigen Fragen auf iau.org klar, dass sie mit dem Verkauf von Sternnamen nichts zu tun hat und keine Sterne benennt. Kaufen kann man also nur eine Urkunde, einen Rahmen oder eine Dienstleistung.

Wozu brauchen Sie meine E-Mail-Adresse?

Für die Bestätigung, die Zusendung des Zertifikatscodes und als Nachweis, welche Sterne Ihnen zugeordnet sind. Außerdem prüfen wir damit die Mengenbegrenzung. Wir verwenden die Adresse für nichts anderes. Details stehen in der Datenschutzerklärung.